Berufsschule 5 Augsburg

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Von Weihnachtsfan zu Weihnachtsfan

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Liebe Weihnachtsfans,
hmm, was war das für eine Adventszeit und wie wird das Weihnachtsfest wohl werden?

Fragen wir die 24 roten Zipfelmützen, die uns durch die Adventszeit begleiteten.
24 sehr verschiedene Gesichter erzählen von der Verschiedenheit der Menschen und der Verschiedenheit der Schöpfer*innen.

In dieser schwierigen Zeit war es mir wichtig, ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern und eine fröhliche Stimmung im Haus zu verbreiten.

Viele Weihnachtswichtel*innen haben dabei geholfen, diese Weihnachtsfreude nach innen und nach außen zu tragen. Wir danken dafür allen Beteiligten sehr herzlich.

Neben den lustigen Weihnachtsmännern aus MF- und PK- Klassen "blitzten" in der dritten Adventswoche echte Stars auf, die Herr Kiefer mit seinen Englischklassen gebastelt hat.

Mit den Lichterketten und dem Adventskranz strahlen sie nach innen und machen die Aula unserer Schule zu einem Wohlfühlzimmer. Das ist wichtig, denn die Schule ist für viele Stunden unser Lebensraum.

Eine warme Strahlung nach außen sendeten die vielen Klassen und Kollegen/innen, die für die Weihnachtsaktion der Johanniter ein Päckchen für Menschen in Not zusammenstellten (siehe unseren letzen Beitrag).
Diese Aktion der SMV ist wunderbar und erzählt ganz viel von Weihnachten: Freude verschenken, an Menschen in Not denken, solidarisch sein, Empathie zeigen und sich freiwillig für eine gute Sache einsetzen.

Solche Punkte der Wärme und der Zuneigung bringen unser Menschsein zum Vorschein und strahlen dann auch in das eigene Leben hinein.
Weihnachten ist Menschwerdung.
Ja, es ist die Geschichte vom Kind, das in ärmlichen Verhältnissen in einem Stall geboren wird. Das Gute braucht menschliche Gestalt, um zu den Menschen vorzudringen.
Das Gute braucht den Stern zur Beleuchtung, damit die Mensch – lich(t) – Werdung überhaupt auffällt-
Das Gute bringt die innere Freude und lässt nicht zu, dass man etwas nur nach seinem materiellen Wert berechnet.
Das Gute lässt Verschiedenheit zu und denkt weiter als bis zum eigenen Tellerrand.

Ich möchte mit Ihnen ein Weihnachtsfan sein und bleiben, weil gerade das Weihnachtsfest unsere besten Seiten von innen nach außen kehren soll.
Machen Sie das sichtbar bei Ihren Familien und Freunden, aber auch im Umgang mit Menschen und Meinungen, die uns fremd geworden sind.
Seien Sie eine Friedensbringer*in, seien Sie eine Streiter*in für die Gerechtigkeit und die Toleranz, seien Sie eine Bot*in der Liebe Gottes.

Ein frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen zusammen mit den Religions- und Ethiklehrer*innen

Gisela Schindler-Beierweck